Archive for the ‘Allgemein’ Category

Moar Vroom!

Heute: NFS Most Wanted DLC Bonanza!

Normalerweise ist DLC für mich ein Greuel, vor allem in einer Zeit, in der Entwickler bzw. Publisher schon vor der Veröffentlichung des Spiels mit tonnenweise Ankündigungen um die Ecke kommen, was es noch alles post-Release für Spiel XY zu kaufen geben wird. Auch EA haben schon recht früh ein kleines DLC-AddOn für NFS Most Wanted angekündigt, und das war relativ einfach zu ignorieren. Sechs neue Karren und ein paar neue Events waren jetzt nicht unbedingt zwingend, zumal sich NFS für mich zwischenzeitlich erledigt hatte.

Tja, und dann sowas. Letzte Woche hat EA dann nicht ein, sondern gleich DREI DLC-Packs für NFS Most Wanted veröffentlicht. Die “Movie Legends” und “NFS Heroes”-Pakete erinnern vom Aufbau her exakt an das oben Genannte “Ultimate Speed”-Paket, mit mehr Autos und Events auf den Straßen von Fairhaven. Der absolute Oberknaller allerdings ist das “Terminal Velocity”-Paket. Nicht nur, daß es eine ziemlich substanzielle Erweiterung des befahrbaren Bereichs bietet (wir reden hier von ungefähr nochmal 33% der Ursprungskarte, sehr dicht zugestellt mit Jumps, Billboards und dem ganzen anderen Zeug), dazu gibt’s nochmal sechs neue Karren, zwei neue, gelungene Spielmodi (Drift Attack und Smash’n'Grab) und einen ganzen Sack neuer Events für alle bisher veröffentlichten Autos. Nachdem ich die Rally-Erweiterung für Forza Horizon ausgiebig gespielt und für eher mäßig befunden habe, hab ich mir alle drei Pakete als Bundle zugelegt (was mit 2000 MSP ziemlich happig, aber dann doch gut Spielwert für’s Geld ist).

Und was soll ich sagen? Der große, halb im Umbau befindliche Zivilflughafen ist fast so genial wie die Insel in Burnout Paradise, mit einigen haarsträubenden Jumps, die beiden neuen Spielmodi bringen bitter benötigte Abwechslung in den Raser-Alltag und alles in allem ist das eine sehr leckere Erweiterung. Wer NFS Most Wanted mag, kommt kaum um “Terminal Velocity” rum. Und wenn man schon die Kohle dafür raushaut, kann man gleich in die Vollen gehen und sich die beiden anderen Pakete gleich dazukaufen, denn mehr Vroom ist immer gut.

Spieglein, Spieglein…

Hallo Konami,

ich wende mich heute mit der Bitte an Euch, für das nächste 3DS-Castlevania bite wieder den guten IGA aus der Verbannung zurückzuholen. Ich hatte vor zwei Tagen das Mißvergnügen, die Demo zum neuen “Lords Of Shadow - Mirror Of Fate” spielen zu dürfen, und ich bin ENTSETZT. Auch wenn es jetzt kein Totalausfall geworden ist, fehlt doch wirklich alles, was für mich Castlevania ausmacht.

Wo sind die wunderschönen, detailreichen 2D-Hintergründe? Stattdessen gibt’s generische, grau-braune Polygon-Burgmauern. Vor allem in der Sequenz unter der Kapelle verschwimmt alles zu einem fürchterlichen Brei, in dem man Vorder- und Hintergrund nicht wirklich trennen kann, was vor allem in Tateinheit mit dieser supernervigen “Renne unter Zeitdruck zur nächsten Tür”-Sequenz - dreist von Prince Of Persia geklaut, btw- eine spielerische Katastrophe darstellt.

Das Gegnerdesign, wenn man es denn so nennen kann, ist ebenfalls lachhaft. Generische, an Lustlosigkeit nicht zu überbietende Skelette und Zombies in minimaler Vielfalt? Symphony of the Night hat mehr Gegnervielfalt in den ersten vier Räumen als die Demo von Mirror Of Fate über die gesamte Spielzeit.

Und das Kampfsystem? Och nö. Ich will keinen God Of War in meinem Castlevania. Das dämliche “Dial-a-Combo”-System fand ich im ersten LoS schon komplett überzogen und unsinnig komplex, und das Ganze jetzt in einem Handheld-Titel? Wirklich? Außerdem: Warum muß ich die Munition für meine Subwaffen aus Fässern holen? Bei Castlevania war es bisher immer so, daß es Munition aus KERZEN gab. War sicherlich nicht realistisch, aber es war eins der Serien-Trademarks, und auch DAS wurde wegrationalisiert. Ach ja - Bosskämpfe, in denen das Pattern noch haarklein erklärt wird und einem mitten im Kampf die Konrolle entzogen wird, sind fürchterlich. Warum einen Bosskampf, wenn einem haarklein beigebracht wird, wie man ihn erledigen muß?

Und der Erforschungs-Aspekt? “Dieses Objekt wird durch Lichtmagie/Schattenmagie aktiviert”. Wie jetzt? Das ist alles?

Nee, nee, nee. Das ist nix und das wird nix. Mag ja sein, daß die “Lords Of Shadows”-Spiele beim Massenmarkt gut ankommen, weil sie sich auf’s dreisteste bei bekannten Genrevorbildern bedient, aber in meinen Augen habt ihr Castlevania komplett in den Boden geritten, Konami.

Ich hätte gerne ein neues, hochaufgelöstes, handgepixeltes 2D-Castlevania. Ich will Legion, Balore und die Riesenfledermaus. Ich will versteckte Geheimnräume und ich will Upgrades sammeln wie in Symphony Of The Night. So wie die Dinge stehen, werdet ihr mein Geld nicht bekommen, zumindest nicht für “Lords Of Shadow - Mirror Of Fate” und auch nicht für “Lords Of Shadows 2″, denn das ist kein Castlevania mehr.

ExhibitionistenStation

Ich hab lange gegrübelt, ob ich meinen Senf zum PS4-Reveal geben sollte. Im Großen und Ganzen kam, was ich erwartet hatte - viel Corp-Blabla, ein paar handfeste Informationen und kaum Spiele, die mich reizen. Aber ein Feature hat mich dann doch bewogen, den Kuli anzuspitzen und ein paar Worte in den Äther zu husten.

Die Hardware - wenn sie denn tatsächlich so beim Endkunden ankommt wie auf der Konferenz angekündigt - ist schonmal echt heftig. Ein dicker Achtkern-Prozessor, Spezial-Grafikchip, dazu eimerweise Speicher und natürlich die mittlerweile als nicht mehr wegzudenkende Festplatte versprechen ungefähr die Power eines aktuellen Gaming-PC. Ohne den Ballast eines ressourcenhungrigen Betriebssystems und mit ein wenig Programmier-Know-How dürften die PS4-Spiele grafisch zumindest alles wegbomben, was derzeit für Konsolen zu haben ist.

Und was gibt’s an der Spiele-Front zu vermelden? Aus der ganzen Präsentation hat für mich nur ein Spiel aufhorchen lassen, und das war Drive Club. Aber nicht wegen der Gameplay-Ankündigungen, sondern wegen der Frage, ob die Evolution Studios ein gescheites Fahrverhalten auf die Räder stellen können. Der Rest war im Großen und Ganzen nichts Besonderes (obwohl mir die Ankündigung, daß Blizzard Diablo III auf die PS3 und PS4 bringen wollen, doch einen dezent hysterischen Lachkrampf entlockt hat). Was nützt die tollste Hardware, wenn die Spiele der gleiche Kram sind wie bisher auch? Call Of Duty Modern Warfare 23, Battlefield 9, Assassin’s Creed Prohibition - alles schön und gut, aber nicht gerade weltbewegend.

Aber auch die eher mäßig aufregenden Spielankündigungen sind nicht der Grund, warum ich hier einen Wolf tippe. Wie der Titel schon vermuten läßt, frage ich mich, warum so viele Ressourcen auf das Streaming-Gedöns verbraten werden. Ich muß meine Gameplay-Sessions nicht in Realzeit in’s Internet blasen. Ich muß nicht jeden erledigten Gegner twittern und ich fühle mich ein wenig unwohl dabei, daß mir jederzeit jemand aus der Freundesliste über die virtuelle Schulter spicken kann, wenn ich eigentlich nur gerade beim nächsten Dead Or Alive unter Kasumi’s Röckchen fotografieren will. Mag ja sein, daß die heutige Generation Zocker alles lets-played, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, aber ICH brauch das nicht. Anstelle dessen hätte ich gerne eine vernünftige Abwärtskompatibilität gehabt. Aber so, wie die Dinge derzeit stehen, wird’s die wohl nicht geben. Stattdessen will Sony “irgendwann” mal jeden PS1-, PS2- und PS3-Titel per Cloud-Streaming verfügbar machen. Und was mache ich bitte mit den knapp 30 Spielen, die in meinem Schrank stehen? Einstampfen? Ich werde sie mir sicherlich nicht nochmal kaufen, danke schön.

A propos “stream”: Die Ideen dahinter klingen ja faszinierend, aber hat eigentlich mal jemand darüber nachgedacht, ob der Otto-Normalzocker das auch benutzen kann? Klar, wr haben in einigen Ecken schon mehr als 50Mbit Downstream, aber ohne vernünftige, lagfreie Upsream-Kapazitäten ist diese ganze “alles aus der Cloud”-Fantasterei einfach nicht durchführbar. Was nützt mir ein gestreamtes God Of War 3, wenn meine Button-Inputs genau dann ankommen, sobald Kratos in den Abgrund stürzt?

Immerhin soll die PS4 es noch erlauben, jederzeit offline zu gehen und darüber hinaus auch gebrauchte oder geliehene Spiele abzuspielen. Zwei gute Nachrichten. Und auch physikalische Datenträger sind wohl noch drin. Der Gedanke eines rein digitalen, nur über Downloads bestückbaren Spielegeräts mag ja für ein Tablet oder den/die/das Ouya interessant sein, aber ich bevorzuge meine Spiele immer noch auf Datenträgern, damit ich die auch in 20 Jahren noch zocken kann, unabhängig von eventuellen Server-Ausfällen.

Was bleibt also? Tolle Hardware und einige merkwürdige System-Entscheidungen. Aber ein vielversprechender Auftakt zur nächsten Runde des Konsolenkriegs isses alle mal, denn jetzt muß Microsoft nachziehen. Und DA mach ich mir echt Sorgen.

Kinect 2.0? Wirklich? Och nööööööööööööö…

Und weil’s so schön ist - Nochmal Forza Horizon

Geil: Landschaft, Straßen, Beleuchtung, Fahrgefühl, Auto-Auswahl im Großen und Ganzen.

Gar nicht geil: Auf Biegen und Brechen dem Spieler das Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Tokens, Gutscheine, egal wie sie es nennen, es geht um die Teile, die man sich für Echtgeld kaufen soll. Nicht “kann”, sondern “soll”. Immerhin bekommt man in jedem zweiten Ladebildschirm vorgeschwärmt, was für tolle Sachen man damit kaufen kann. Autos, Beliebtheit und die ominöse Schatzkarte.

Wollt ihr, liebe Entwickler, eigentlich nicht mehr, daß man eure Spiele spielt? Sämtliche Dinge, die ihr mir für meine Taler verkaufen wollt, sind Abkürzungen. Mehr Experience (oder Beliebheit, whatever), ein großes, rotes X, wenn ein neues Auto zu suchen ist (die Flächen, die mit den weißen Kreisen auf der Karte gezeigt werden, sind sooooo unübersichtlich nicht) oder eben genug Scheinchen für’s Traumauto?

Also, ich habe jetzt knappe zwanzig Stunden in Horizon verbracht, einen Fortschritt von 76,2% (#12 in der Beliebtheit) und habe in meiner Garage einen Pagani Zonda R (für 1,7 Millionen Credits), einen Aston One-77 (für 1,2 Millionen), einen Königsegg CCX-irgendwas (für über eine Million) und mehr B-, C-, und D-Klasse-Schüsseln, als ich jemals fahren werde, sämtlichst mit im Spiel erfahrenen Creds gekauft. Derzeit spare ich auf meine fünfte und sechste Million, um mir einen schicken Ferrari Enzo oder FXX zu gönnen. Ein paar Straßenrennen, ein paar Rivalen ärgern, und die Kohle fließt nur so.

Wozu brauche ich die Tokens also nochmal? Und dann der ganze DLC-Wahn. Forza Horizon baut offensichtlich auf der Forza-4-Engine auf, die ganzen Autos, die jetzt WIEDER als Car Packs verkauft werden, sind nun wirklich keine Neu-Anfertigungen mehr. Der Nissan Skyline, den ich gerne in A-Klasse-Rennen fahre, hat immer noch die gleichen Probleme mit umlaufenden Lackerungen wie sein Forza-2-Pendant. Versucht mal, auf einer Höhe eine Linie um das Auto zu ziehen, insbesondere mit dem JUN-Bodykit. Wird nicht gehen. Also warum werden die gleichen Autos, die man uns schon zwei- oder dreimal angedreht hat, NOCHMAL seperat verkauft? Warum fahren KI-Gegner Autos, die ich nicht käuflich im Spiel erwerben kann? Ich sage nur “Nissan 350z/370z”.

Aber das ist gottlob Meckern auf hohem Niveau. Auf absoluten Niedrig-Niveau sind allerdings die sogenannten “Star-Fahrer” angesiedelt. Ich hab ja nix gegen ein wenig Stichelei vor dem Rennen, aber zum einen sind sämtliche Gegner - und ich fahre bereits gegen Mister Arschloch, Darius Flynt (haha) himself - fürchterlichste Stereotypen, und zum anderen absolut unsympathisch. Es ist mir unverständlich, was der namenlose Neanderthaler der mein Avatar ist, bei der Rennleiterin anders macht. Die schnurrt und haucht ja nur so vor sich hin, daß es schon fast peinlich ist. Aber kein einziger mener sprechenden Gegenspieler läßt auch nur ein gutes Haar an mir. Das motiviert mich - aber auf die komplett falsche Art. Ich habe Ramona Cerveza (oder wie die Schnitte mit dem Ford-Truck hieß) mit Vorliebe in die Bande gePITed, einfach weil mir ihr herablassendes Geseier komplett auf die Nüsse gegangen ist. Aber von da an wurde es noch schlimmer. Der ach so coole, hirntote Fernseh-”Star”. Der Idiot mit Bart und aufgeblingter Basecap, der vom Need-For-Speed-Underground-Casting vertrieben wurde. Der Scheich. Der andere Scheich. Die zweite arrogante Tussi, der ach so beliebte vom-Nobody-zum-Superstar-Arschloch Flynt - jeder disst, als ob es kein Morgen mehr gibt. Ich wünschte mir wirklich, das wäre WipeOut. Oder mein Beifahrer hätte einen Raketenwerfer. Mag sein, daß das nur eine Kleinigkeit ist, aber so angenervt habe ich mich seit NFS Underground 2 von virtuellen Gegenspielern nicht mehr gefühlt.

Zum Vergleich: Import Tuner Challenge, ein sehr, sehr japanischer Vertreter der Rennspiele, hat auch herablassnde, mit Stereotypen spielende Gegenspieler. ABER: Wenigstens gestehen die ihre Unfähigkeit nach einem verlorenen Rennen auch mal ein. Aber nein. Bei Forza Horizon fahren nur junge, dynamische Arschlöcher. Argh. Da freut man sich förmlich auf die üblichen beleidigenden Multiplayer-Randoms, die denken, das hier wäre Demolition Derby.

Ach ja, der Multiplayer ist klasse, soweit ich das in den letzten Tagen erforscht habe. Mal gucken, ob man in privaten Lobbies auch Punkte scheffeln darf. Wäre schon schön, und vielleicht kriege ich irgendwann mal den verdammten 350z…

My brain! My brain!!!!!

Okay, nach dem Genuss von zwei Vierteln Resident Evil 6 muß ich mich der vernichtenden Meinung vieler Fachjournalisten und Spieler anschließen.

WAS FÜR EINE GEQUIRLTE SCHEISSE!

Das Ding einen “Tiefschlag” zu nennen, wäre nett allen unfairen Nahkampfangriffen gegenüber. Was zum Henker haben sich Capcom bitte dabei gedacht, als sie dieses Spiel gemacht haben? Ich weiß eigentlich gar nicht, wo ich eigentlich anfangen soll. Also in völlig unsortierter, höchstwahrschinlich spoilernder Reihenfolge die Sachen, die mir so richtig dicke auf die Eier gegangen sind.

1.: Insta-Deaths. Haufenweise Insta-Deaths. Quicktime-Event verpennt? Tot. In einer geskripteten Weglaufsequenz eine Hundertstel Sekunde zu langsam? Tot. In einer geskripteten Weglaufsequenz zu SCHNELL? Tot.
Generell - diese fürchterlichen Weglauf-Sequenzen. WARUM? Das Finale von Chris’ Storyline, der Bosskampf in der Unterwasserbasis, ist an Idiotie nicht mehr zu überbieten. Ein riesiger, wild um sich fuchtelnder Riesenklops scheucht den Spieler und seinen Partner eine korkenzieherartige Rampenkonstruktion hoch und kloppt nach und nach den Boden weg. So weit, so Videospiel-standard. Wir machen jetzt mal einen auf “Verzweifelt Spannung erzeugen”. Nur: In Tateinheit mit der umständlichen Steuerung UND fummeligen Button-Prompts ist das ein Rezept für’s Desaster. Wehe, man rutscht nicht schnell genug über die Hindernisse. Wehe, man bleibt an einer der Hände des Bosses hängen (die keinen Schaden verursache, einen aber extrem verlangsamen). Und um’s soch richtig fies zu machen, muß man an drei Stellen Räuberleiter mit seinem Partner machen. Nur: Erstens muß man dafür an der richtigen Stelle stehen, damit das Button-Prompt angeht. Dann Knopf drücken, um die “Partner läuft auf mich zu und springt hoch”-Animation anzuwerfen, danach NOCHMAL auf’s Button-Prompt warten und hoffen, daß der KI-Fuzzi seine Animation rechtzeitig abgespult hat, bevor der Boss die Plattform, auf der wir beide rummachen, wegklopft.
Wenn wir doch so in verdammter Lebensgefahr sind und der KI-Partner doch eh schneller rennt als ich (warum eigentlich?), warum wartet er da nicht bereits hockend auf mich, so daß ich aus vollem Lauf die Verwerfung hochgefeuert werde? Warum muß ich IHN hochwerfen? Und ja, das dauert wirklich geschlagene drei, vier Sekunden. Und wenn man die erste dieser drei Passagen mit viel Glück hinter sich gebracht hat, kommen NOCH ZWEI davon - und wehe man verkackt an einer von denen. Oder bleibt an einer der reichlich verteilten, hüfthohen Barrieren hängen. Insta-Death UND DEN GANZEN SCHEISS NOCHMAL VON VORNE.

Dani mußte mir einen Beruhigungs-Tropf legen, damit ich das geliehene Spiel, unseren nicht gerade billigen HDTV oder mein Gamepad zerstöre, indem ich eins ins andere kloppe. Gefühlte hundertachtzig Mal hab ich diese Passage gespielt, bis ich wirklich jede Kante mit Vornamen und Geburtsdatum kannte. Und dann? Nein, anstelle das Dingen in einem überwältigenden Bosskampf umzulegen, fällt der einfach in ein Loch. Und kommt wieder, für NOCH EINE Weglaufsequenz, diesmal als “Bioshock für Arme”. Und wehe, man ist zu langsam und kommt nicht durch die zuklappende Tür, die man vor lauter Monsterpranken, Wasser, Glibbergespritze natürlich nicht sieht. Und dann hofft man endlich auf einen kathartischen Bosskampf, aber wer bringt das Viech um? Der KI-Kollege, der sich in einem Anfall von Wagemut selbst mit einem Biozombievirus verseucht hat, weil er nur so einen Elektro-Arm bekommt und das Viech grillen kann. Kein Witz, das hab ich mir nicht ausgedacht, das passiert wirklich so. WTF?

Was für ein gottverdammtes Desaster! Und dabei hat alles doch eigentlich recht vielversprechend angefangen. Die Leon-Kampagne war - von den erbärmlichen Versuchen, Left4Dead und Michael Bay unter einen Hut zu kriegen - gar nicht übel. Auch wenn die Szene im Waffenladen a) ein billiger Resi 2-Ripoff und b) auch noch komplett überflüssig war, weil alle Überlebenden eh abgekackt sind. Mir gefällt, daß man jetzt - nach fast fünfzehn Jahren - nicht mehr ins Inventar muß, um sich zu heilen. Auch cool ist die “Kumpel-Kamera”, wenn man mal wieder an einer Tür steht, den Hebel in der Hand und sich fragt, wo denn der verdammte KI-Hoschi denn steckt.

Meistens steckt der irgendwo in einem Zombie fest, der sich die Zähne am unkaputtbaren Kollegen ausbeißt, der dann aber auch zu doof ist, seine Feuerwaffen (mit unendlich Muni) zu benutzen. Nein, stattdessen muß er die unglaublich weit ausholenden Nahkampf-Moves benutzen. Wenn sie denn mal treffen, machen die ordentlich Bumms, aber: Die meisten Gegner sind einfach zu flink, vor allem die RE5-Biozombies (nicht zu verwechseln mit den RE 1 und 2-Gedächtniszombies aus Leon’s Kampagne). Die hauen sofort zu und man darf wieder zugucken, wie der KI-Kamerade im Griff des Biozombies zappelt, sich befreit, wieder zuhaut, wieder gepackt wird…

Und ich stehe immer noch an der Tür, den Hebel in der Hand.

Und die Story? Das Spiel weiß nicht, ob es jetzt eine große, sechs (oder sieben) Leute umfassende Mega-Story erzählt oder drei, vier individuelle Handlungen, die in sich noch nicht mal Sinn machen.

Warum gibt’s in der Zombieplage in der US-Uni-Stadt (keine Ahnung, welche Uni zombiefied wird, wird nie gesagt) und in der chinesischen Großstadt Walking-Dead-”Braaaaaaiins”-Untote, während es in Ost-Europa die aus Resi 4 und 5 bekannten Biozombies gibt? Kein Wort dazu. Vor allem, weil es ja noch diese Kokon-Schlüpfer gibt. Wenn hinter der ganzen Sache doch EIN Mastermind steckt, warum sind’s dann gleich DREI verschiedene Zombiesorten und nicht einer? Wo steckt Simmons die zwölf Tonnen an Spikes, Fleisch und Modder hin, wenn er sich von Zombie-Zentaur wieder in seine Zweibeiner-Version verwandelt? Warum wird Sheva mit keinem einzigen Wort erwähnt? Warum scheinen alle Beteiligten vergessen zu haben, wie man effektiv Zombies umbringt, als Veteranen von zum Teil mehreren Zombiekalypsen? Und…

WARUM TUE ICH MIR DAS EIGENTLICH AN?

Ich dachte wirklich, nach “Operation Raccoon City” hätte ich die Hölle gesehen. Das “Resident Evil Revelations” für den 3DS war doch sehr, sehr gut! Es fühlte sich stellenweise wie Code Veronica an, stellenweise wie RE5 (welches ich nach wie vor sehr schätze) und hat sich einfach “rund” angefühlt.

Aber Resi 6? Ich werde es durchspielen, koste, was es wolle. Ich hab gestern das erste Kapitel von Jake’s Kampagne gespielt. Es ist ja schön und gut, wenn man schonmal besuchte Locations aus den Blickwinkeln anderer Figuren sieht. Ich sag nur “Dead Space Extraction”, welches das extrem geil inszeniert hat. Bei Resi 6 hat man konstant das Gefühl, man wird auf Teufel komm raus beschäftigt. In der erbärmlich offensichtlich auf die CoD-Crowd gebürsteten Kampagne von Chris Redfield verbringt man eine ganze Mission damit, drei Flak-Geschütze zu zerlegen. Genauer, man verbringt besagte Mission damit, auf einen strunzdämlichen KI-Kollegen aufzupassen, der für das “Nadeln in ein Päckchen C4 stecken” - wir haben alle Mythbusters gesehen - geschlagene drei Minuten braucht, in denen Biozombies und Biozombie-Zilla um uns herumlatschen. Und erst wenn sowohl das Geschütz als auch Biozom-Zilla Geschichte sind, gehts weiter. Dann kommt das zweite Geschützt und ein zweiter Mega-Biozombie, und danach dann Geschütz Nummer drei, und DANN ist das Elend vorbei.

Warum ich das in aller Ausführlichkeit erzähle? Weil man in Mission eins von Jake Weskers Kampagne EXAKT DEN GLEICHEN KRAM machen muß. Und ja, es ist genau so langatmig, genau so nervtötend wie beim ersten Mal. Und mit der Flucht im Chopper danach möchte ich gar nicht erst anfangen. Nicht nur wird hier wieder bei Serien-Glanztaten geklaut (Oh nein! Ein unkaputtbarer Obermotz zerklopft das Fluchtfahrzeug! Wo haben wir DAS denn schonmal geshen?), nein, die Sequenz ist an interner Idiotie nicht zu überbieten.

Das Setup: Jake und sein KI-Sidekick sitzen in einem Chopper, denken, sie haben’s hinter sich und prompt säbelt was die Seite des Choppers auf. Obermotz hüpft fröhlich von Loch zu Loch, bis er endlich die Heckklappe des Choppers aufkriegt und nur durch einen Schuß auf einen zufällig vor seinem Gesicht liegenden Benzinkanister abgeschüttelt werden kann. Warum ich nicht seine eigentlich NICHT unkaputtbare Metallhand beschießen darf, erklärt mir keiner.

Okay, also fällt Obermotz aus dem Chopper. Aber: Er hat ja Kumpels mit einer ganzen Flotte Apache-Kampfhubschrauber. An einem von denen hält sich Obermotz fest und läßt sich herumfliegen,. Und unser Chopper hat diese coolen Geschütztürme hinten dran. Also was tun? Natürlich Apaches abschießen, weil Obermotz ja unkaputtbar ist. Nur: Geht ein Apache kaputt, hüpft Obermotz zum nächsten, nicht in Flammen stehenden.

“Okay”, denkt sich der clevere Videospieler. “Solange der also an einem heilen CHopper hängt, springt der nicht weg. Idee!”
Auf die heilen Chopper zuerst schießen, BEVOR Obermotz sein Vehikel wechselt. Und jetzt kommt die Krönung: Sobald man aber die Apaches abgeschossen hat, KOMMEN NEUE!

Also - Obermotz unkaputtbar. Stetig nachkommende Hubschrauber. Warum also schießen? Ich hab ungelogen einfach nur hinter meinem Türmchen gekauert und dem Spiel zugeguckt, bis es sich gedacht hat “Okay, das war jetzt genug, machen wir mal weiter”.

Wollen die mich für blöd verkaufen oder was? Resident Evil hatte selbst in seinen PSOne-Tagen schon was von schlechten Actionfilmen, aber das war okay, weil es im Grunde noch ein ziemlich cooles Videospiel war. Aber jetzt sind wir an einem Punkt angekommen, wo Resident Evil unbedingt ein großer, cooler Actionfilm sein will und komplett vergißt, daß es eigentlich ein Videospiel ist. Und das Traurige? Der Film, der es sein will, ist noch nicht mal sonderlich spannend oder mitreißend oder innovativ oder gruselig, sondern nur eine aus Versatzstücken der eigenen Vergangenheit und dreist geklauter Hollywood-Momente zusammengetackerte Monstrosität.
Wenn selbst die Interaktion des Spielers nur optional ist, läuft doch irgend was komplett falsch.

Ich WERDE es durchspielen, und sei es nur wegen der Gamerscore. Und damit mir keiner nachsagen kann, ich würde unbegründeten Käse erzählen. Also seid gewarnt, da könnte noch der eine oder andere Schreikrampf folgen.

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